jakob; 21; praktikant;
der jakob lebt seit einem jahr in berlin.
sein umfeld hier und die leute findet er super.
er ist zufrieden. jedes wochenende gibt’s flohmarkt
und die straßen sind nie leer – toll!
der berlin-hype nervt den jakob aber sehr,
und meint aber, dass sich der wohl selbst irgendwie
regulieren wird.
petra; 44; hausfrau;
die petra ist gebürtige berlinerin, aber mittlerweile
nach brandenburg mit ihrer familie geflüchtet.
viel zu viel stress, hektik und ihr ist alles zu kriminell
und aggressiv in der stadt geworden.
“als mein junge zum ersten mal in die disco ging, kam er gleich
nach einer stunde mit einem blauen auge nach hause!”
ihr neues domizil ist ruhig und da kann man nachts sogar
die fenster offen lassen.
die umstellung zum landleben war aber natürlich schon groß.
“die öffis sind super in berlin, da braucht man kein auto,
und wenn man nachts um 3 einen döner will, hat man eben
pech hier draußen.”
bismark; 53; arbeitslos;
geboren wurde der bismark in den usa, mit 4 jahren
ging’s jedoch nach ghana und seit nun 20 jahren lebt er
in berlin. “ich bin sehr gern hier und bin ja schon fast
ein berliner” sagt der bismark lachend.
leider ist ihm recht langweilig ohne job, die chancen
stehen schlecht im jobcenter. meist geht er spazieren.
was ihm noch besonders gut gefällt an berlin: die schönen frauen.
was er gern ändern würde: hunde abschaffen, die herumliegende
notdurft der vierbeiner nervt ihn gewaltig!
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ruben; 15; schüler;
für ruben ist ganz klar, berlin ist was besonderes
wegen den menschen hier. die sind anders sagt er.
er kann’s nicht wirklich in worte fassen, das ist so ein gefühl halt.
“aber zum beispiel, die leute sind sehr offen, man kann einfach
jemanden auf der straße anquatschen und kennen lernen.”
der ruben lebt in friedenau und geht am kleistpark zur schule,
hier gefällt’s ihm auch am besten!
was er nicht leiden kann: alte leute, die sind verkorkst,
und alkoholiker, die überall rumhängen.
sein plan für die zukunft: erzieher werden
caroline; 29; grafikdesignerin und roller derby spielerin;
die caroline ist eigentlich französin, aber nach dem studium,
ging’s direkt nach berlin um das leben zu beginnen,
wie sie sagt. “man braucht nicht viel hier um zu überleben,
und man lernt ständig interessante leute kennen!”
als selbstständige jedoch, ist es schon hart und viele leute
kommen und gehen wieder, deswegen ist es für sie auch schwierig
lange freundschaften zu schließen. und ja, mit der berliner schnauze
da hat sie oft ihre müh und not…
…nichts desto trotz mag sie berlin sehr gern!
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