berlin – der john

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john; 32; onlineshop-betreiber vintage kleidung; böhmischer platz; 20.1.2021;
“ich komm aus israel und vor 3,5 jahren bin ich nach berlin gezogen. wie so viele bin ich wegen der liebe gekommen.
die aktuelle situation rund um corona ist schon hart aber für mich persönlich auch ok. ich arbeite ohnehin von zu hause, da hat sich nicht viel verändert. am meisten fehlen mir natürlich die freunde. während des ersten lockdowns ging das noch ganz gut, man konnte sich draußen treffen aber jetzt im winter ist das schwierig und deprimierend. in meinem freundeskreis gab es wegen corona auch schon streit. wie verhält man sich, wie geht man mit den maßnahmen um, man wird viel schneller verurteilt. freundschaften sind zwar nicht zerbrochen, aber mit manchen ist man tatsächlich nicht mehr so nah. ich bin auch gespannt wie eine neue normalität aussehen wird. ich denke es wird bestimmt nicht mehr so viele überfüllte plätze, menschenansammlungen geben, und die maske wird sich wohl nicht aus dem alltag der menschen verabschieden. ich hoffe, dass sich im gesundheitswesen was ändert. die krankenhäuser müssen besser ausgestattet, das personal besser bezahlt werden! am meisten freu ich mich auf’s sorglose reisen…dann geht’s nach italien und natürlich israel!”