berlin, mitte, chausseestraße

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berlin, kathrin, kreuzberg

kathrin; 35; pharmareferentin;
die kathrin ist in berlin aufgewachsen und lebt mit ihrer familie in kreuzberg. eigentlich würden sie mit dem kind gern in eine größere wohnung ziehen und im kiez bleiben, aber das ist ein ding der unmöglichkeit. “für ein etwas größeres zuhause müssten wir hier nun ca. das 3-fache an miete bezahlen! berlin entwickelt sich in richtung münchen und die urberliner werden aus der stadt verdrängt – das ist sehr traurig!”

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berlin, volker, mitte

volker; 72, selbstständiger kaufmann;
der volker kommt ursprünglich aus paderborn und seit 1992 ist er in berlin zu hause. in den ersten drei jahren ist er ganze achtmal umgezogen und hat somit gleich einige kieze kennen gelernt. seinen lebensmittelpunkt hat er aber dann schnell in mitte gefunden: “1. perspektivisch und strategisch aus geschäftlicher sicht – 2. wegen meinen interessen: kunst und bibliotheken, das ist alles hier! – 3. auch im alter ist alles gut zu erreichen wegen der kurzen wege.”
er schätzt auch die vielen kleinen spielplätze und wenigen freiflächen, die es noch gibt, wenngleich er aber für die bebauung des tempelhofer feld gestimmt hat. “diese blockade finde ich falsch. berlin braucht die fläche um bezahlbaren wohnraum zu schaffen. das war eine kurzsichtige entscheidung, und ich sag das, obwohl ich damals mitgründer der grünen war.”

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berlin, mitte, chausseestraße

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berlin, mitte, stadtschloss

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berlin, katja, mitte

katja; 34; verkäuferin;
die katja ist in berlin geboren und lebt im prenzlauer berg. ihr ganzes leben will sie hier aber nicht verbringen – “die stadt ist einfach zu hektisch und die leute könnten auch freundlicher sein.”

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berlin, mitte, stadtschloss

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berlin, ruth, nürnberg, neukölln

ruth; 60; rentnerin;
mit 6 jahren, 1962, kam ruth mit ihren eltern nach berlin.
sie lebten zuvor in nürnberg – der vater war regierungsdirektor und wurde in die hauptstadt versetzt. in steglitz hatte sie eine tolle kindheit und jugend genossen, wenngleich darauf ein 20 jähriges intermezzo in schleswig-holstein folgte. seit 2002 ist sie wieder in berlin, genau genommen hat die ruth eine wohnung in der weißen siedlung in neukölln gefunden.
nur fühlt sie sich seit der rückkehr immer weniger wohl hier, vor allem in den letzten 5 jahren hat sich vieles zum nachteil verändert. “die leute hier im haus, die ich am anfang kennen gelernt hatte, sind fast alle weg. diejenigen die hartz4 bekamen mussten in die gropiusstadt oder nach britz ziehen, weil hier die wohnungen zu groß waren. mit den neuen nachbarn gibt es viele probleme – komasaufen, fast täglich ist die polizei hier, jugendgangs die schutzgeld verlangen!”
am anfang hatten sie in der siedlung noch feste und flohmärkte veranstaltet und es gab ein miteinander. das existiert jedoch nicht mehr. das gebäude hatte auch früher der stadt gehört, die hat es dann verkauft: “alles verlottert hier, niemand kümmert sich um etwas.”
trotz dieser tristesse ist sie guten mutes und ist froh über die gesellschaft ihres wellensittichs und hundes – ihr bruder wohnt auch nicht weit weg – aber einen plan für die zukunft hat sie schon: im fernsehen hat sie etwas über eine senioren-wg auf einem bauernhof am land gesehen, da hat sie sich jetzt um ein zimmer beworben, dort will sie hin.

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berlin, mitte, mercedes, benz

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berlin, mary ann, london, mitte, brandenburg

mary ann; 18; schülerin;
die mary ann ist vor 7 jahren mit ihrer mutter von brandenburg nach berlin gezogen. sie lebt in charlottenburg ist aber meist in mitte, dort wohnen die meisten ihrer freunde. sie mag die offenen leute, das multikulturelle umfeld und, dass es immer was neues gibt.
aber eigentlich würde sie lieber in london leben, auch wenn berlin schon sehr cool ist, wie sie sagt – die englische hauptstadt hat da so eine atmosphäre, die hat es ihr angetan – beschreiben kann man das nicht.
das schlimmste an berlin? “…die vielen betrunkenen fußballfans, mit denen man nachts die s-bahn teilen muss.”

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