alexander; 28: wissenschaftlicher mitarbeiter;
der alexander lebt seit einem jahr in berlin. er kam wegen
einem jobangebot, aber er hatte auch lust auf die stadt.
“ich hatte so ein persönliches städte-ranking, da war berlin
ganz weit oben!”
…und schön leben lässt’s sich hier:
“alles ist unglaublich lebendig, noch bezahlbar,
man kann an sehr vielem teil haben und berlin ist obendrein
noch total grün.”
auch die bvg findet er 1a und kann den unmut vieler nicht
nachvollziehen. was er jedoch gar nicht mag:
kiezpatriotismus und wie die gentridebatte geführt wird:
“leute die vor 4-5 jahren nach berlin gekommen sind,
den kiez hübsch gemacht haben und sich heute über
gentrifizierung aufregen, wobei sie selbst gar nicht
betroffen sind, nerven mich! die menschen, die es wirklich
betrifft, haben keine lobby, und die hört man leider kaum!”
claudia; 26; architekturstudentin;
die claudia ist in mitte zuhause…da ist immer was los,
das findet sie toll – auch, dass sich die stadt ständig
wandelt und viel gebaut wird.
sie ist happy – aber manchmal findet sie die leute in berlin
recht anstrengend und unfreundlich.
würde die claudia berlin verlassen, dann ab ins ausland,
in deutschland gäbe es keine alternative für sie.
fabi; 18; modedesign student;
der fabi kommt grad vom feiern, das findet er auch
am besten hier. “…das kann man in keiner anderen
stadt so gut wie in berlin!”
einer seiner lieblingsorte ist das berghain.
was er auch mag: es gibt sehr viele randgruppen die zu
einer großen gemeinschaft werden.
horst; 68; journalist;
nach hamburg und barcelona ist seit 10 jahren
berlin sein lebensmittelpunkt.
…vor allem wegen dem kulturellen leben,
der internationalen vielfältigkeit, die stadt ist
aktiv und aufregend.
“wenn man einmal länger in barcelona gelebt hat,
ist berlin die einzige stadt in deutschland
wo man’s aushalten kann,” schmunzelt der horst.
marc; 16; schüler;
der marc ist neuköllner und macht gerade ein praktikum in charlottenburg.
er mag berlins multikulti…eigentlich gefällt ihm alles hier!
das ringbahn special muss kurz unterbrochen werden…
genau heute vor 3 jahren ging pieces of berlin online!
seit dem wurden über 450 posts veröffentlicht – berlinerInnen
und ecken unserer stadt – um einen querschnitt des berliner
alltags und die veränderungen zu zeigen.
die tatsache, dass man berlin unendlich entdecken kann
und es wunderschön ist die menschen da draußen kennen zu
lernen – egal welcher kiez, welches alter, aussehen,
schuhgröße – die unsere heimatstadt kreieren, motiviert
so sehr und stellt den motor des projektes dar.
ja, und was wär das ganze ohne euch?
vielen lieben dank euch für’s followen, ankucken, kommentieren,
Iiken, prints kaufen, feedback geben!!!
die pob facebookpage zählt mittlerweile 7250 Fans und seit anbeginn
wurde POB mehr als 450.000 mal aufgerufen.
danke für den tollen support!
apropos feedback – schickt mir bitte eure meinung!!!!!
unter allen einsendungen gibt es auch wieder 3 limitierte prints zu gewinnen:
a piece of a center II – 15×15 – editionsnummer 71/100 – 72/100 – 73/100
> e-mail an: mail@piecesofberlin.com
so, und was passiert in der zukunft???
nach dem ringbahn special wird’s einen amsterdam besuch geben
und das große projekt für 2013 heißt > BILDBAND
es wird schon eifrig daran herum gebastelt und er wird ende des jahres erscheinen!
wer das ganze jetzt schon unterstützen will kann das gute stück
bereits vorbestellen – schickt dazu einfach eine e-mail
an mail@piecesofberlin.com oder via paypal: advance order POB book
save the dates:
am 30.3 wird “POB ist 3″ nachgefeiert mit einer kleinen schau und musike
im ida nowhere, donaustraße 79
am 25.4 wird es die nächste POB ausstellung geben und zwar in den gemächern
der österreichischen botschaft.
roland; 58; arbeitslos;
der roland kommt eigentlich aus leipzig, lebt aber seit 87
in berlin. nur einmal hat es ihn ganz kurz zurück nach sachsen
gezogen. “…dort kam ich aber nicht mehr klar!
an alte freundschaften konnte ich nicht mehr anknüpfen und
die leute haben nur gejammert!”
am liebsten ist er in zehlendorf oder steglitz – kreuzberg,
wedding, neukölln seien aber eine katastrophe, sagt er.
“die leute sind meist gegeneinander und nicht miteinander,
viele jungendliche verhalten sich respektlos gegenüber
alten menschen. man sollte zum beipsiel knigge wieder
in der schule einführen!”
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