Currently viewing the tag: "kreuzberg"

katrina, neu seeland, exkursion, portrait

katrina; 52; kellnerin;
die katrina lebt in marlborough auf der südinsel und bezeichnet sich selbst als echtes south island girl. “die leute auf der südinsel sind gechillter, offener und akzeptieren andere viel schneller – auf der nordinsel ist es etwas anders und es gibt mehr spannungen.”
sie selbst hat 10 jahre lang in london gearbeitet und war 1987 und nach der wende eine weile in kreuzberg. die hausbesetzerszene hat sie fasziniert und die ganze atmosphäre drumherum in der stadt. 2 erinnerungen hat sie noch immer zuhause eingerahmt im wohnzimmer hängen. zum einen eine urkunde “kellnerin des monats” von einem londoner pub und eine anzeige wegen hausfriedensbruch aus berlin.

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berlin, daria, portrait, tempelhof, pankow

daria; 27; studentin;
die daria wanderte mit ihrer familie vor 23 jahren von der ukraine nach berlin aus. auf der suche nach neuen möglichkeiten wohnten sie zu beginn in kreuzberg und ein paar jahre später mussten sie auf grund steigenden mieten nach moabit umziehen.
jetzt lebt die daria in pankow: “berlin ist so groß und es finden sich immer neue sachen zu entdecken. in pankow läuft das leben etwas langsamer – man kann initiativen starten, straßenfeste organisieren und die leute aus dem kiez leicht zusammen bringen – dialoge zwischen den bewohnern finden.”
über den gelungenen tempelhof-bürgerentscheid freut sie sich und würde sich auf dem areal mehr projekte, wie zum beispiel die prinzessinnengärten, wünschen.

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berlin, kathrin, kreuzberg

kathrin; 35; pharmareferentin;
die kathrin ist in berlin aufgewachsen und lebt mit ihrer familie in kreuzberg. eigentlich würden sie mit dem kind gern in eine größere wohnung ziehen und im kiez bleiben, aber das ist ein ding der unmöglichkeit. “für ein etwas größeres zuhause müssten wir hier nun ca. das 3-fache an miete bezahlen! berlin entwickelt sich in richtung münchen und die urberliner werden aus der stadt verdrängt – das ist sehr traurig!”

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berlin, kreuzberg, 1.mai

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christoph, bauchhund, berlin, rixdorf

christoph; 54; künstler und galerist;
der christoph ist seit 1978 berliner. viele ecken der stadt hat er schon bewohnt. aber nach kreuzberg, schöneberg, am körnerpark und so weiter ist er seit 2001 in rixdorf sesshaft geworden. berlin ist für ihn ganz klar der nabel der welt – ein tolles experimentierfeld, man ist frei, nicht alles ist kommerzialisiert und jeder schüttelt seine ideen raus.
so, und ein zitat möchte er los werden, von dem herrn marc degens: “kunst lieben heißt kunst kaufen!”
“…für ein gutes bier zahlt man ja auch!”

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thomas, kreuzberg, berlin

thomas; 51; recycling unternehmer;
der thomas mag berlin und lässt sich nicht so leicht von etwas nerven.
2006 hat er hier ein jobangebot bekommen und seine heimatstadt nürnberg verlassen.
er lebt auf der brache an der cuvrystraße: “es gibt so 40 bis 50 leute, das lässt sich alles gut organisieren. wir haben blick auf die spree und einen riesen garten!
leider wird natürlich an der bebauung des areals geplant, aber das wird wohl noch ein jahr dauern.”

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jamil, kreuzberg, berlin

jamil; 19; azubi sportfachmann;
der jamil ist in kreuzberg aufgewachsen, dann ging’s
nach schöneberg. berlin bedeutet für ihn einfach vielfalt.
er findet’s super, dass es so viele kulturen hier gibt.
“türken, araber und so weiter, alle leben hier zusammen!”
obendrein leben auch die hübschesten frauen hier,
aber freundin hat er noch keine, sagt der jamil.

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berlin, kreuzberg, mitte, baustelle

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recep, emre, kreuzberg, berlin

recep emre; 3; kindergarten;
der recep emre lebt in kreuzberg und mag ball spielen,
fernsehen und den spielplatz.

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mario, s-bahnhof jungfernheide, ringbahn special, portrait, berlin, fotokunst

mario; 39; illustrator;
der mario hat 36 jahre in kreuzberg gelebt,
jetzt wohnt er in charlottenburg – warum?
“irgendwann wird’s einfach zu laut, dem partyleben habe
ich mehr oder weniger auch schon den rücken zugewandt
und hier ist es ruhig, grün und billiger!”
die fragen beim ausgehen in den kreuzberger bars ala
“..und wann bist du hierher gezogen?” nervten ihn schlussendlich
auch schon tierisch.
dennoch ist für mario berlin im ganzen die tollste stadt der welt.
“…sie bietet viel freiheit, kulturelle vielfalt und meine
familie und freunde sind ja auch alle da!”
was ihm jedoch sehr zu denken gibt, ist die steigende aggressivität
unter jugendlichen. “ich hab früher auch viel mist gebaut,
aber wenn jemand am boden gelegen ist war schluss!
das ist heute leider anders.”

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