berlin – der volker

volker; 72, selbstständiger kaufmann;
der volker kommt ursprünglich aus paderborn und seit 1992 ist er in berlin zu hause. in den ersten drei jahren ist er ganze achtmal umgezogen und hat somit gleich einige kieze kennen gelernt. seinen lebensmittelpunkt hat er aber dann schnell in mitte gefunden: “1. perspektivisch und strategisch aus geschäftlicher sicht – 2. wegen meinen interessen: kunst und bibliotheken, das ist alles hier! – 3. auch im alter ist alles gut zu erreichen wegen der kurzen wege.”
er schätzt auch die vielen kleinen spielplätze und wenigen freiflächen, die es noch gibt, wenngleich er aber für die bebauung des tempelhofer feld gestimmt hat. “diese blockade finde ich falsch. berlin braucht die fläche um bezahlbaren wohnraum zu schaffen. das war eine kurzsichtige entscheidung, und ich sag das, obwohl ich damals mitgründer der grünen war.”