berlin – die isabel
isabel; 29; studentin und sozialarbeiterin;
die isabel kommt aus dem ruhrpott und lebt seit 4 jahren
in berlin. was sie hier besonders mag, ist das kommen und
gehen der leute, das macht für sie die stadt so richtig dynamisch.
und eine alternative zu berlin in deutschland, ne, gibt’s nicht.
was der isabel jedoch bitter aufstößt sind die steigenden mieten.
freunde von ihr suchen grad wohnung und unter 300€ bekommt
man ja gar nix mehr! “oase berlin…wie lange noch???”
2 Responses to berlin – die isabel
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Skandal!
Ihre Gentri-Freunde können es sich nicht leisten Urberliner zu vertreiben, eine Schande ist sowas.
Hey Jim, ich habe Berlin wieder verlassen: du brauchst also keine Sorgen haben, dass ich wen verteibe! Ich war übrigens die ganze Zeit Alleinerziehend und habe von Hartz ergänzend gelebt. Deshalb bin ich nach Neukölln gezogen, da es hier mal Wohnungen gab, die auch als Hartz Empfänger_innen zu bezahlen und zu beziehen waren. Mich würde mal interessieren, wer für dich die Urberliner_innen sind? Die Stadt hat immer auch vom Zuzug gelebt und ihre Vielfalt dadurch erhalten. Das das jetzt verloren liegt ist wohl symptomatisch für´s System und passiert auch anderswo in massiver Form. Der Großvater von meinem Sohn ist übrigens in Berlin geboren…was denkst du also zum Urberliner Status…albern find ich´s, Menschen abzuurteilen, obwohl man außer einem Bild nix wahrnehmen konnte. Ich finde es sehr schade, dass Berlin so ausverkauft wird und so viele Menschen verdrängt werden ohne eine Wahl zu haben. Sorry, wenn dir oder Freund_innen diesbezüglich Schlimmes wiederfahren ist. Good Luck 4 u