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berlin, ursula, weißensee

ursula; 44; gesangslehrerin;
konstanz > leipzig > berlin
seit 2 jahren lebt die ursula in berlin – ihr neues zuhause hat sie in weißensee gefunden, in einer kleinen wagenburg. “es war an der zeit leipzig zu verlassen, meine freunde sind hier und das gefühl passt!”
sie genießt die große freiheit, sie kann so sein wie sie will und es gibt auch genug möglichkeiten sich zurückzuziehen. so ganz generell: die ursula ist ost-berlin fan.

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timothy, s-bahnhof schönhauser allee, ringbahn special, portrait, berlin, fotokunst

timothy; 44; pianist;
seit 2006 ist berlin timothys heimat.
er kommt ursprünglich aus san diego und ist
berlins ruf als kreative stadt gefolgt. dieses klischee
trifft zum teil auch sehr zu, sagt der timothy.
er liebt die stadt, die vielfalt der leute und seinen
kiez – 10439.
was er nicht so gern mag – aus ästhetischer sicht:
“berlin kann sehr ungepflegt und unedel sein!”

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josé, s-bahnhof prenzlauer allee, ringbahn special, portrait, berlin, fotokunst

josé; 44; dj;
der josé kam vor 25 jahren nach berlin.
der freundschaftsvertrag zwischen der ddr und seiner
alten heimat mosambik hat es damals ermöglicht.
an berlin mag er vor allem die menschen – “die sind offen
und cool. ich habe so viele freunde hier, ich bin glücklich!”
sein liebster bezirk, prenzlauer berg.
“berlin bleibt berlin – immer schön!”

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petra; 44; hausfrau;
die petra ist gebürtige berlinerin, aber mittlerweile
nach brandenburg mit ihrer familie geflüchtet.
viel zu viel stress, hektik und ihr ist alles zu kriminell
und aggressiv in der stadt geworden.
“als mein junge zum ersten mal in die disco ging, kam er gleich
nach einer stunde mit einem blauen auge nach hause!”
ihr neues domizil ist ruhig und da kann man nachts sogar
die fenster offen lassen.
die umstellung zum landleben war aber natürlich schon groß.
“die öffis sind super in berlin, da braucht man kein auto,
und wenn man nachts um 3 einen döner will, hat man eben
pech hier draußen.”

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hava; 44; elite-reinigungskraft;
1974 kam die hava mit ihren eltern nach berlin,
als willkommensgeschenk gab’s damals hämorrhoiden für sie.
studiert hat sie islamwissenschaften und soziologie,
aber leider nicht den passenden job gefunden. nach dem mauerfall
wollte sie auswandern, aber eine alternative zu berlin
hat sie bis heute nicht gefunden. die hava liebt berlin’s sumpf
und das enorme potenzial der stadt. was sie nicht mag: das dumme volk.

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