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sebastian, neuseeland, exkursion, portrait

sebastian; 28; rezeptionist;
der sebastian hat sich bis 2010 in argentinien mit seinem accounting studium rumgekämpft – bis es ihm gereicht hat und er nach neuseeland auswanderte. “ich brauchte unbedingt eine veränderung und wollte ausprobieren wie es wohl ist ganz auf sich alleine gestellt zu sein! …und es ist mir gelungen: ich bin super happy! nach der arbeit kann man hier wunderbar abschalten, sport machen oder in einem park chillen.”
in berlin war er noch nie, aber er muss gleich an seine ex-freundin aus trier denken: “…die deutschen sind gut organisiert und sehr diszipliniert, aber wenn’s mal etwas abstrakter wird, oder man muss improvisieren, dann wird’s schwierig!”

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carlo, friedrichshain, berlin

carlo; 28; sozialpädagoge;
der carlo lebt seit letzten herbst in berlin.
jetzt über den sommer geht’s jedoch wieder zurück in seine alte heimat
livorno, wo er der familie im restaurant hilft.
es gibt aber einige dinge die ihn wieder nach berlin zurück
kommen lassen, wenn es hier wieder grau wird:
der carlo mag die weitläufigkeit, die unzähligen grünen ecken
und den vielen platz seine freizeit kreativ zu genießen –
das alles noch belebt von jungen menschen aus der ganzen welt,
findet er perfekt.
schwieriger wird’s dann eben dem wetter zu trotzen.
er schneidet aber auch das thema gentrifizierung an, die daraus
entstehenden sozialen probleme und generell wie schwierig es ist eine
arbeit zu finden, die jedem für’s leben reicht und fair bezahlt ist.

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alexander, s-bahnhof tempelhof, ringbahn special, portrait, berlin, fotokunst

alexander; 28: wissenschaftlicher mitarbeiter;
der alexander lebt seit einem jahr in berlin. er kam wegen
einem jobangebot, aber er hatte auch lust auf die stadt.
“ich hatte so ein persönliches städte-ranking, da war berlin
ganz weit oben!”
…und schön leben lässt’s sich hier:
“alles ist unglaublich lebendig, noch bezahlbar,
man kann an sehr vielem teil haben und berlin ist obendrein
noch total grün.”
auch die bvg findet er 1a und kann den unmut vieler nicht
nachvollziehen. was er jedoch gar nicht mag:
kiezpatriotismus und wie die gentridebatte geführt wird:
“leute die vor 4-5 jahren nach berlin gekommen sind,
den kiez hübsch gemacht haben und sich heute über
gentrifizierung aufregen, wobei sie selbst gar nicht
betroffen sind, nerven mich! die menschen, die es wirklich
betrifft, haben keine lobby, und die hört man leider kaum!”

margret; 28; betreuerin;
“ich liebe die freiheit in island, die natur und, dass es kaum
kriminalität gibt. also ein guter ort um kinder groß zu ziehen!”
das wetter, sprich der harte winter, ist das einzige was
die margret nervt.
und ja, zu berlin, fällt ihr auch was ein: berlin bolla,
eine isländische krapfenähnliche süßwarenspezialität.


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simea; 28; holzbildhauerin;
lena; 29; holzbildhauerin;
die beiden schweizerinnen leben seit einigen jahren in Berlin.
zu beginn hatten sie ihre werkstatt am prenzlauerberg,
dann ging’s nach neukölln, und bald weiter nach lichtenberg.
ihnen gefällt hier die illusion eines nicht gentrifizierten kiezes
und deren wunderschönen anfänge.
was ihnen nicht gefällt: harry gerlach.

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nehemias; 28; werbefilm regisseur;
der nehemias kommt aus los angeles und ist ganz neu
in berlin. veränderung braucht das leben manchmal,
und auch der karriere wegen, der sprung über den teich.
an berlin schätzt er die ganze kultur, soviel kunst
und das alles nicht so posh ist.

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matthias; 28; student;
an berlin mag der matthias den puls und die bewegung, das spiel
und die ehrliche masquerade. was ihm weniger gefällt ist das wüten
der gentrifizierung, doch da möchte er auch gleich vorsichtig sein,
denn er ist auch, wie er sagt, nur einer der hergezogenen.
und dennoch hat er hier stets das gefühl mit einer aufgewärmten
warmherzigkeit aufgenommen zu werden. “so ist das halt.”

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daniel; 28; musiker;
dem daniel wird berlin nie zu klein, auch nicht nach 10 jahren.
für ihn gibt’s immer wieder was neues zu entdecken.
nach 10 jahren gefällt’s ihm auch noch immer am prenzlauerberg
oder in friedrichshain, trotz den veränderungen die er sieht.
“vor allem das ausgehen mit freunden verlagert sich komplett,
früher war es viel einfacher hier richtige kneipen zu finden.”
nicht so toll findet der daniel eigentlich die großstadt
anonymität, das ständige aneinander vorbeileben kann schon nerven.

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joab; 28; blogger > notes of berlin;
der ursprüngliche münchner beehrt die hauptstadt seit über
7 jahren. der joab sagt:”berlin ist schon mehr als eine stadt,
berlin ist ein lebensgefühl, eine einstellung, ein sammelsurium
von allem und spricht seine eigene sprache. zu jeder zeit und überall!”
von dieser tatsache lässt er sich gern inspirieren und bloggt daher
fröhlich drüber.

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lidia; 28; kaufmännische angestellte;
am dorf findet sie’s gar nicht toll, lieber in die große stadt,
wo immer was los ist und viele bunte menschen leben.
was sie trotzdem gern hätte: ein häuschen mit garten, aber ja, zentral schwierig.

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