Currently viewing the tag: "portrait"

berlin, ashraf, mitte, kairo

ashraf; 40; kellner und berater;
der ashraf ist gebürtiger ägypter und seit 10 jahren berliner.
“berlin war schon immer der gedanke und schlussendlich die familienzusammenführung!” lacht er zufrieden. “kairo ist ein riesen moloch – berlin ersetzt das! …multikulti, es gibt alle gesichter hier – da fühl ich mich sicher!”

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jason, jeff, neuseeland, exkursion, portrait, christchurch

jason; 46; genießer;
jeff; 21; lebt das leben;
die beiden haben sich gerade beim breakdancen kennen gelernt, obwohl es so wirkt als würden sich die beiden schon ewig kennen. sie leben beide in christchurch. die stadt wurde vor fast 4 jahren von 2 heftigen erdbeben erschüttert. das ehemalige downtown ist bis heute nicht wieder zu erkennen und über der stadt schwebt die atmosphäre eines schweren traumas aber auch des aufbruchs und der hoffnung. der jason sagt:”deswegen bin ich eigentlich hier her – alle haben die stadt verlassen, also dacht ich mir, dann komm halt ich! es ist toll zu erleben wie sich christchurch neu aufbaut und sich wieder selbst erfindet.” die vielen entstandenen wastelands werden nun zum beispiel in gemeinnützige projekte umgewandelt.
was die beiden noch eint ist ihre liebe zum old school hip-hop. “die gangster haben hip-hop zwar berühmt gemacht, aber ich versuche das ganze wieder zurück an die wurzel zu bringen: gemeinsamkeit, zusammen zu kommen und auf der straße spaß zu haben!”
zu berlin fällt ihnen noch folgendes ein: die mauer, graffiti, tolle autos, schöne frauen und bier.

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lucas, mitchell, neuseeland, exkursion, portrait

lucas; 12; schüler;
mitchell; 12; schüler;
für die beiden ist neuseeland ein super ort zum relaxen. sie gehen gerne fischen und mögen die ruhigen strände. was ihnen stinkt…wenn müll und zerbrochene flaschen irgendwo rumliegen. auf die frage wo sie berlin vermuten würden, sagt der mitchell etwas verlegen: “das haben wir in der schule leider noch nicht gelernt, aber ich könnte mir vorstellen vielleicht irgendwo im indischen ozean oder in kanada.”
wenn sie größer sind wollen sie auf reisen gehen – darauf freuen sie sich schon wahnsinnig.

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katrina, neu seeland, exkursion, portrait

katrina; 52; kellnerin;
die katrina lebt in marlborough auf der südinsel und bezeichnet sich selbst als echtes south island girl. “die leute auf der südinsel sind gechillter, offener und akzeptieren andere viel schneller – auf der nordinsel ist es etwas anders und es gibt mehr spannungen.”
sie selbst hat 10 jahre lang in london gearbeitet und war 1987 und nach der wende eine weile in kreuzberg. die hausbesetzerszene hat sie fasziniert und die ganze atmosphäre drumherum in der stadt. 2 erinnerungen hat sie noch immer zuhause eingerahmt im wohnzimmer hängen. zum einen eine urkunde “kellnerin des monats” von einem londoner pub und eine anzeige wegen hausfriedensbruch aus berlin.

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berlin, neukölln, portrait

gisela; 78; rentnerin;
die gisela ist eine urneuköllnerin. nur während des kriegs lebte sie mit ihrer familie in niedersachsen. ihr lieblingsort ist der körnerpark. “es gibt keinen grund von hier wegzuziehen, ich habe fast mein ganzes leben hier verbracht, viele bekannte, ja mein ganzes umfeld lebt hier. das ist mein kiez!” von der offenheit und direktheit der berliner ist sie immer hin und weg, die niedersachsen sind viel sturer meint sie zum beispiel.
aus der ruhe bringt sie nur selten etwas, das sind dann meist nur kleinigkeiten, wie beschmierte hauswände: “…wenn schön und es was bedeutet ist das ja ok, aber oft sind das halt nur so kritzeleien.”

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berlin, trier, portrait, mitte

marielle; 22; theaterregie;
die marielle wollte was neues erleben, aus ihrer alten stadt trier raus.
seit 3 jahren lebt sie in berlin – sie mag die ganz normale atmosphäre hier und das wasser.
was sie ganz pauschal nicht leiden kann: männer.

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berlin, kathrin, kreuzberg

kathrin; 35; pharmareferentin;
die kathrin ist in berlin aufgewachsen und lebt mit ihrer familie in kreuzberg. eigentlich würden sie mit dem kind gern in eine größere wohnung ziehen und im kiez bleiben, aber das ist ein ding der unmöglichkeit. “für ein etwas größeres zuhause müssten wir hier nun ca. das 3-fache an miete bezahlen! berlin entwickelt sich in richtung münchen und die urberliner werden aus der stadt verdrängt – das ist sehr traurig!”

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berlin, volker, mitte

volker; 72, selbstständiger kaufmann;
der volker kommt ursprünglich aus paderborn und seit 1992 ist er in berlin zu hause. in den ersten drei jahren ist er ganze achtmal umgezogen und hat somit gleich einige kieze kennen gelernt. seinen lebensmittelpunkt hat er aber dann schnell in mitte gefunden: “1. perspektivisch und strategisch aus geschäftlicher sicht – 2. wegen meinen interessen: kunst und bibliotheken, das ist alles hier! – 3. auch im alter ist alles gut zu erreichen wegen der kurzen wege.”
er schätzt auch die vielen kleinen spielplätze und wenigen freiflächen, die es noch gibt, wenngleich er aber für die bebauung des tempelhofer feld gestimmt hat. “diese blockade finde ich falsch. berlin braucht die fläche um bezahlbaren wohnraum zu schaffen. das war eine kurzsichtige entscheidung, und ich sag das, obwohl ich damals mitgründer der grünen war.”

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berlin, katja, mitte

katja; 34; verkäuferin;
die katja ist in berlin geboren und lebt im prenzlauer berg. ihr ganzes leben will sie hier aber nicht verbringen – “die stadt ist einfach zu hektisch und die leute könnten auch freundlicher sein.”

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berlin, andreas, midas, neukölln

andreas; 34; druckspezialist, spieleerfinder, preisboxer;
2008 hat es den andreas nach berlin verschlagen und wohnt seither dem, wie er sagt, untergang bei. “es ist spannend berlin dabei zuzusehen, wie schnell es sich verändert. vor einigen jahren machte jede woche ein neues unkommerzielles projekt auf – heute macht jede woche eines zu. es geht uns wie könig midas, alles was wir anfassen wird zu gold – und dann können wir es uns selbst nicht mehr leisten.”

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