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die katja, getroffen und kennen gelernt im hansaviertel

katja; 50; hausfrau;
die katja ist in friedenau aufgewachsen und lebt
nun in schöneberg. mit ihrem mann hat sie aber auch
eine wohnung in der nähe von hamburg.
“es ist immer ein gutes gefühl auch mal aus berlin
raus zu kommen. jeden tag hier sein, ne!”
früher hat’s der katja auch besser gefallen,
da konnte man noch ohne leine mit dem hund gassi gehen,
alles war etwas kleiner und gemütlicher, meint sie.
“berlin verkommt zu einem großen jahrmarkt, überall
neonlicht und touris, das gefällt mir nicht!”

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artem; 25; fabrikarbeiter;
nadja; 25; hausfrau;
valeria; 0,5;
der artem lebt seit 6 jahren in berlin,
die nadja und die kleine valeria sind vor 3 monaten
nachgekommen. die freude ist groß.
ursprünglich sind sie aus tomsk, in sibirien.
die oma und der opa vom artem spätaussiedler.
es gefällt ihnen in berlin, sie mögen die leute,
wenngleich man keinen vergleich zur alten heimat ziehen
kann. “die menschen hier haben eine ganz andere mentalität,”
lacht der artem.
was ihnen nicht gefällt:”die weite der natur fehlt uns
und vor allem, dass man nicht überall hingehen kann,
alles ist privat! in rußland kannst du überall hin!”

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petra; 44; hausfrau;
die petra ist gebürtige berlinerin, aber mittlerweile
nach brandenburg mit ihrer familie geflüchtet.
viel zu viel stress, hektik und ihr ist alles zu kriminell
und aggressiv in der stadt geworden.
“als mein junge zum ersten mal in die disco ging, kam er gleich
nach einer stunde mit einem blauen auge nach hause!”
ihr neues domizil ist ruhig und da kann man nachts sogar
die fenster offen lassen.
die umstellung zum landleben war aber natürlich schon groß.
“die öffis sind super in berlin, da braucht man kein auto,
und wenn man nachts um 3 einen döner will, hat man eben
pech hier draußen.”

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kübra; 23; hausfrau;
ecrin; 1,5;
die kübra ist in kreuzberg aufgewachsen und nennt
sich seit der geburt ihrer tochter tempelhoferin.
darüber ist sie auch recht froh. in kreuzberg wurde
sie oft angemacht und abends hatte sie schon angst
raus zu gehen, sagt sie.
in tempelhof ist sie glücklich. “die leute sind höflich,
man wird respektvoll behandelt und es ist viel sauberer!”

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