laura; 24; studentin;
jule; 25; studentin;
“berlin hat schöne und ätzende seiten”, sind sich die beiden einig.
toll findet die laura die “individuellen auslebungsmöglichkeiten”.
man kann das machen, womit man sich wohl fühlt und nicht was
von der gemeinde erwartet wird, sagt sie.
die anonymität der großstadt und die unachtsamkeit der menschen
untereinander finden sie nicht so toll!
ein großer pluspunkt noch an berlin: “man kann die stadt
endlos entdecken!”
rebecca; 25; freelancer;
die rebecca ist seit einem halben jahr hier in berlin
zuhause. sie kommt eigentlich aus los angeles und
hat die letzten jahre in tel aviv gelebt.
warum berlin? weil nicht so teuer – weil tolles musik
und kultur angebot – weil international und einfach
das leben zu starten.
die rebecca ist happy, auch wenn die bürokratie
schon versucht hat sie etwas in den wahnsinn zu treiben,
und sie die richtige sonne vermisst.
xiaofan; 25; student;
der xiaofan macht gerade ein austauschsemester in berlin.
der gebürtige chinese hat sich recht schnell
in der stadt zurechtgefunden, etwas kompliziert
und irreführend fand er die bvg zu beginn.
aber einmal verirrt, wurde ihm sofort weitergeholfen.
er mag den lifestyle hier, im tiergarten joggen gehen,
und die menschen – “i feel very welcome!”
artem; 25; fabrikarbeiter;
nadja; 25; hausfrau;
valeria; 0,5;
der artem lebt seit 6 jahren in berlin,
die nadja und die kleine valeria sind vor 3 monaten
nachgekommen. die freude ist groß.
ursprünglich sind sie aus tomsk, in sibirien.
die oma und der opa vom artem spätaussiedler.
es gefällt ihnen in berlin, sie mögen die leute,
wenngleich man keinen vergleich zur alten heimat ziehen
kann. “die menschen hier haben eine ganz andere mentalität,”
lacht der artem.
was ihnen nicht gefällt:”die weite der natur fehlt uns
und vor allem, dass man nicht überall hingehen kann,
alles ist privat! in rußland kannst du überall hin!”
anett; 25; studentin und trainerin im fitnessstudio;
das besondere an berlin für die anett: jeder bezirk,
jeder kiez hat so seinen eigenen charm, ist anders.
sie selbst lebt in treptow, dort gefällts ihr!
entspannt, recht grün und optimal für’s familienleben.
einzigst der viele müll, der in berlin rumliegt nervt sie.
“es könnt doch einfach sauberer sein…”
peter; 25; musiker und barmann;
in neuseeland wurde es dem peter zu langweilig.
ein freund hat ihm von berlin erzählt, und hier ist er jetzt
seit 3 jahren. er weiß nicht recht was ihm hier eigentlich gefällt,
und ob er seine zukunft in berlin verbringen will.
“keine ahnung…”
tresor; 25; verkäufer;
der tresor steht auf berlins multikulti, es gibt keinen tag und keine nacht.
“berlin ist der einzige jungle deutschlands!”. er liebt die stadt so sehr,
da will er gar nicht nach kleinigkeiten suchen, die ihm auf die nerven gehen.
das einzige was jedoch stimmt und stört, es stinkt!
ida; 25; bloggerin und kulturwissenschaftsstudentin;
sie hat das gefühl, dass jeder, der in die stadt kommt, etwas eigenes,
anderes mitbringt. man hat die freiheit sich selbst auszudrücken.
das macht berlin besonders;
am liebsten ist sie in der torstraße unterwegs.
hasani; 25; eintrittskartenverkäuferin und studentin;
sie ist im kosovo aufgewachsen und schon eine weile in wien;
ihr gefällts hier weil es eine saubere alte stadt ist;
ein ganz besonderes schmanckerl ist der barockstil meint sie.
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