Currently viewing the category: "pieces of berlin"

berlin, benno

benno; leicht über 50; schlägt sich so durch als 1,50€ jobber;
der benno ist urneuköllner und grad fällt ihm etwas resignierend auch nur die gentri-geschichte zu seiner heimat ein. “schillerkiez, fressmeile herrfurthstraße, der rest sieht noch immer scheiße aus. ich hoffe ich kann in 10 jahren noch die miete zahlen, das haus in dem ich wohne wurde auch schon verkauft…”

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Welcome to Detroit from Shinola on Vimeo.

Menschen sind wichtige Details einer Stadt und machen sie zu dem, was sie ist. Und es sind Details, die Menschen und ihre Geschichten ausmachen. Es gibt Produkte, die Menschen auswählen und zu wichtigen Details ihrer selbst erklären. Bestenfalls sind das Produkte, die mit Liebe zum Detail gemacht wurden und durch ihre Qualität glänzen. Auf lange Sicht. Shinola stellt solche Produkte her. Aus Detroit einer Stadt, die wie Berlin von ihren Menschen gemacht wird.

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berlin, marie christin

marie-christin; 35;
sie kam vor zwei jahren der liebe wegen nach berlin und seit zwei wochen steht’s fest, dass sie die stadt wieder verlassen wird. grund sind das baby, das bald auf die welt kommen wird und die schlechten arbeitsperspektiven.
der abschied fällt ihr aber schwer! der marie-christin imponieren die leute hier: “die meisten sind extrem entspannt, es gibt ein miteinander, nicht nebeneinander und man fällt nicht auf!”
was sie wirklich hasst an berlin ist der ganze müll, der herumkugelt, wenngleich sie aber über den görli schwärmt und lachen muss.

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blankenstein park
gone Igone IIgone III

berlin, blankenstein park

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berlin, gone, blankenstein park

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berlin, xavi, neukölln

xavi; 28; lernt gerade deutsch und ist arbeitslos;
der xavi lebt seit fast 3 jahren in berlin und kommt aus barcelona. er ist eigentlich übersetzer und möchte sein deutsch hier verbessern, aber wenn er so nachdenkt will er zurück nach spanien und wieder zum studieren beginnen – dazu muss er aber noch viel geld hier sparen, sagt er. in berlin richtig anzukommen war für ihn ein nicht grad leichtes unterfangen: “die leute sind sehr kalt und es war schwierig freunde zu finden!”

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berlin, spandau, platte, plattenbau, staaken

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pob macht 2 wochen pause und wünscht euch allen eine schöne zeit!
kommt gut im neuen jahr an! ;)

zoo

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berlin, ümit, kreuzberg, neukölln

ümit; 29; qualitätskontrolleur;
ümit ist frisch gebackener papa und gerade nach neukölln gezogen. “ich bin in kreuzberg aufgewachsen, das ist eigentlich mein bezirk, aber als alleinverdiener war es unmöglich für uns und dem nachwuchs eine größere wohnung dort zu finden.”
neukölln sei schon ok, aber ihm fallen sofort drei punkte ein warum er seine alte heimat vermisst. “1. die kreuzberger sind viel freundlicher und offener – die gehen auf einen zu – hier sind die leute zurückhaltender.
2. in kreuzberg wird einem nie langweilig, da ist immer was los!
3. der großteil meines freundeskreises ist noch dort und einem ist natürlich vieles vertraut, weil man als kind schon dort gewohnt hat. treffpunkt ist und bleibt kreuzberg.

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berlin, rixdorf, brandwand

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berlin, micha, rixdorf, neukölln, kneipe

micha; 61; kneipenbesitzer;
der micha hat seine jugend in rudow verbracht und seit 1969 lebt er in rixdorf. bei einem eisenwarenhändler war er als verkäufer angestellt und nachdem der pleite machte ging sein eigentlicher traum in erfüllung: “eine eigene kneipe zu haben war eigentlich immer mein jugendtraum. ich muss das wohl von meiner oma geerbt haben, die war auch in der gastronomie tätig.”
98% seiner kundschaft sind stammgäste die abends vorbeischauen, aber das tagesgeschäft hat sich drastisch verändert – “die älteren, die auch tagsüber gekommen sind sterben mir weg. allein in den letzten 3 jahren waren es 16 leute. das ist natürlich traurig. es gibt aber auch einen dart-club, der zieht auch junge gäste an. man schlägt sich halt so durch. lieber ein spatz auf dem dach als ne tote taube auf der erde!”
micha steht 7 tage die woche hinter dem tresen, das ist sein selbstgeschaffener mikrokosmos und schmunzelt: “von berlin bekomm ich wenig mit, das kann ich kaum beurteilen. alle 5 jahre fahr ich mal zum potsdamer platz, dort bekomm ich dann einen schreck, dann geht’s wieder nach rixdorf.” schade findet er, dass die karl marx straße so verramscht ist. “das war mal die fünft beliebteste einkaufsstraße berlins, aber kein wunder, sie hat sich halt dem niveau angepasst. jeder 4. hier ist hartzer.” mit dem vermieter versteht er sich gut und muss keine saftige mieterhöhung befürchten. “10 jahre will ich hier gern noch machen, dann können sie mich von hier raustragen.”

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