matthias; 28; student;
an berlin mag der matthias den puls und die bewegung, das spiel
und die ehrliche masquerade. was ihm weniger gefällt ist das wüten
der gentrifizierung, doch da möchte er auch gleich vorsichtig sein,
denn er ist auch, wie er sagt, nur einer der hergezogenen.
und dennoch hat er hier stets das gefühl mit einer aufgewärmten
warmherzigkeit aufgenommen zu werden. “so ist das halt.”
michael; 46; servicedisponent bei der post;
“berlin ist action und hier passiert das leben!”, sagt der michael.
er mag, dass immer was los ist und alle nationen hier vertreten sind.
eine gute offene – ehrliche mischung an leuten und jeder findet
in der stadt so sein plätzchen zum leben und zum feiern.
wo anders hinziehen kann er sich nicht vorstellen,
wenn dann nur vielleicht nach hamburg. münchen mag er zum beispiel
nicht so gern, da durfte er mal nicht in die disco rein und
seine nummernschilder hat ihm auch wer verbogen.
was dem michael etwas nervt an berlin:” so manch einer kann
schon sehr respektlos sein, kein “danke – bitte” sagen, und ja, der
müll halt auf den straßen….”
janette; 50; köchin;
ihr geht nix und niemand auf den keks, man hat die ruhe
und man kann tun und lassen was man will in berlin, das liebt die janette!
seit 30 jahren lebt die gebürtige schwedin hier, schon mit
so manch unterbrechung inklusive, wie new york, aber es hat sie
immer wieder recht schnell zurückverschlagen.
daniel; 28; musiker;
dem daniel wird berlin nie zu klein, auch nicht nach 10 jahren.
für ihn gibt’s immer wieder was neues zu entdecken.
nach 10 jahren gefällt’s ihm auch noch immer am prenzlauerberg
oder in friedrichshain, trotz den veränderungen die er sieht.
“vor allem das ausgehen mit freunden verlagert sich komplett,
früher war es viel einfacher hier richtige kneipen zu finden.”
nicht so toll findet der daniel eigentlich die großstadt
anonymität, das ständige aneinander vorbeileben kann schon nerven.
rolex; 41; plakatekleber und theaterplastiker;
seit 8 jahren lebt der gebürtige stuttgarter in berlin.
was ihm besonders gefällt:”…es ist so schön dreckig hier, vorallem
im vergleich zur “sauberstadt” wo ich herkomme!”
berlin ist für ihn ein klein bißchen anarchie. “sachen sind hier genauso
verboten wie anderswo, aber man macht es trotzdem und keiner regt sich auf.
ich fühl mich frei und wohl, nur leider kommen zu viele schwaben
mit anderen lebensidealen, und die wollen das ändern.”
liebe freunde, es ist getan. pieces of berlin = piecesofberlin.com
es wird zwar noch immer geschraubt und gebastelt, aber piecesofberlin.blogspot ist geschichte und somit ertönt der startschuss! …konnte es nicht mehr länger erwarten! *g*
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